Land Kärnten sagt mit Empfang zu Ehren der Einsatzkräfte „Danke“
KLAGENFURT,13.11.2024. Mehrere tausend Menschen engagieren sich in Kärnten ehrenamtlich und beruflich bei Einsatzorganisationen, retten und schützen dabei Menschenleben. Landeshauptmann Peter Kaiser, Feuerwehr- und Katastrophenschutzreferent LR Daniel Fellner sowie Landesrat Sebastian Schuschnig holten sie am 13.11.2024 dankend vor den Vorhang. Beim Empfang zu Ehren der Einsatzkräfte wurden Angehörige von Feuerwehr, Polizei, Bundesheer, Bergrettung, Höhlenrettung, Grubenwehr, Flugrettung, Rettungshundebrigade, Rot Kreuz, Samariterbund, Johanniter, Wasserrettung, Zivilschutzverband und Bezirksbehörden im Spiegelsaal der Landesregierung willkommen geheißen. Via Videobotschaft schlossen sich den Dankesworten auch Prominente wie Musiker Nik P., Schauspielerin Julia Cencig, Moderator Armin Assinger („Ihr seid der Joker!“), Ruderin Magdalena Lobnig (überreichte symbolisch eine Goldmedaille) und „Rosenheim-Cop“ Max Müller an.
„Eure Tätigkeit sorgt für Schutz und ein Sicherheitsgefühl bei der Bevölkerung“, betonte Kaiser. Das trage auch maßgeblich zur hohen Lebensqualität in Kärnten bei. Der Landeshauptmann strich den von ihm initiierten Sicherheitsgipfel hervor, in dem man sich regelmäßig abstimme und wichtige Präventionsarbeit leiste. „Wir kennen uns alle, daraus sind viele Freundschaften entstanden – auch das trägt zum gut miteinander funktionieren bei“, sagte er. Kärnten zeichne zudem die hohe Professionalität der Einsatzkräfte, das starke Ehrenamt, die laufende Übung und Weiterbildung aus. „Szenarien wie Kriege, Unwetter, aber auch Fake-News werden immer intensiver. Dem müssen wir mit noch enger Abstimmung und noch mehr Weiterbildung begegnen“, so Kaiser weiter. Zudem treibe Kärnten aktuell grenzüberschreitende Hilfsabkommen mit den Nachbarregionen voran: „Damit wir uns gegenseitig über die Grenzen rasch und zielorientiert helfen können, ohne diplomatischen Kreisverkehr.“
Fellner hob hervor, dass die Leistungen der Einsatzkräfte nicht selbstverständlich seien. „Wir als Politik können nur die Finanzierungen sicherstellen, das entsprechende politische Umfeld schaffen und ein offenes Ohr für euch haben“, sagte er. Sparen sei in der aktuellen Situation allgemein notwendig, aber die notwendige Sicherheitsinfrastruktur sei dabei ausgenommen, versicherte der Landesrat.
Auch Schuschnig versicherte, dass die Landespolitik stets für die entsprechenden Rahmenbedingungen sorgen werde. Er drückte seine hohe Wertschätzung für die sinnstiftende Arbeit der Einsatzorganisationen aus.
Von jeder Kärntner Einsatzorganisation kamen leitende Persönlichkeiten und hatten nominierte Mitglieder aus ihren Reihen mitgebracht. In Vertretung für alle Mitglieder der Österreichischen Wasserrettung Kärnten nahmen Landesleiter Markus Bräuhaupt, Einsatzstellenleiter Kurt Smolle, Eva Adamik und unsere heurigen Lebensretter der Einsatzstelle Klopein, Heinz Vollmer und Georg Krois, die Auszeichnung 2024 entgegen.
Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde von Kärntens Militärkapellmeister Oberst Dietmar Pranter. Seitens der Landesverwaltung waren auch Landesamtsdirektor Dieter Platzer und sein Stellvertreter Markus Matschek sowie Katastrophenschutzbeauftragter Markus Hudobnik und sein Stellvertreter Christian Gamsler anwesend.
