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Großübung der Blaulichtorganisationen – Ein Rückblick aus der Einsatzstelle Klopein

Am Freitag und Samstag (08. und 09.11.2024) fand im Bezirk Völkermarkt eine der größten Blaulichtübungen der letzten Jahre statt. Zahlreiche Organisationen arbeiteten in einer umfassenden, realitätsnahen Übung zusammen, um ihre Einsatzbereitschaft unter anspruchsvollen Bedingungen zu testen und die Koordination zu optimieren. Die Wasserrettung Klopein ist stolz, Teil dieser Großübung gewesen zu sein und sammelte wertvolle Erfahrungen, die den Zusammenhalt und die Effizienz in künftigen Ernstfällen stärken.

Umfangreiche Übungen im Großraum Eberndorf und Völkermarkt
Der Auftakt der Übung begann am Freitag im Großraum Eberndorf. Am Samstag verlagerte sich das Geschehen nach Völkermarkt und an die Drau, wo komplexe Wasser- und Land-Szenarien auf dem Programm standen. Neben der Österreichischen Wasserrettung und den 45 Feuerwehren aus dem Bezirk, beteiligten sich auch die Bezirkshauptmannschaft, Polizei, Rotes Kreuz, Bergrettung sowie das Bundesheer an der Großübung. Für die Wasserrettung bot diese Übung die Möglichkeit, wichtige Wasserrettungsaufgaben gemeinsam mit anderen Einsatzkräften zu trainieren und unsere Fähigkeiten unter realistischen Bedingungen zu erproben.

700 Einsatzkräfte – eine logistische Herausforderung
Rund 700 Einsatzkräfte übten an den beiden Tagen und stellten sich verschiedenen Szenarien, um wertvolle Erkenntnisse zu sammeln. Bezirksfeuerwehrkommandant Patrick Skubel erklärte: „Wir wollten nicht nur unsere Standardabläufe üben, sondern auch neue Methoden ausprobieren.“ Dazu gehörte die Bildung von Bereitstellungsräumen, von denen die Kräfte gezielt zu den Einsatzorten entsendet wurden. Die Übungsszenarien umfassten einen Waldbrand, einen Gefahrgutunfall und ein Busunglück mit mehreren Fahrzeugen – darunter auch ein Pkw, der im Wasser landete.

Für die Einsatzstelle Klopein stellte besonders dieses Szenario eine anspruchsvolle Situation dar. Hier konnten wir unsere Techniken in der Bergung und Rettung im Wasser verfeinern und eng mit anderen Blaulichtorganisationen zusammenarbeiten. So wurde die Zusammenarbeit intensiv trainiert und die Abläufe weiter verbessert.

Krisenstab und interdisziplinäre Zusammenarbeit
Ein wesentlicher Schwerpunkt lag auf der Bildung eines Krisenstabes. Die Erfahrungen aus vergangenen Unwettereinsätzen hatten wichtige Erkenntnisse geliefert, die nun in die Übung einflossen.

Die Einsatzkräfte der ÖWR

Der Einsatzstellenleiter der ÖWR Klopen und Mitglied der Einsatzstabsstelle, Kurt Smolle, betonte die Bedeutung vorausschauender Planung und guter Abstimmung: „Auf unserer Führungsebene wollten wir nicht nur koordinieren, sondern auch Ressourcen effizient bereitstellen, um den Einsatzkräften vor Ort optimale Bedingungen zu bieten.“

Für die Wasserrettung Klopein war dies eine wertvolle Gelegenheit, die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen zu stärken und die Krisenbewältigung gemeinsam zu üben. Durch diese intensive Abstimmung lernten wir, im Ernstfall noch schneller und gezielter zu agieren. Im Einsatz tätig waren unsere Einsatzkräfte im Einsatzstab, als administratives Einsatzpersonal, Einsatztaucher, Schiffsführer, Fließwasserretter und als Support für den reibungslosen Einsatzverlauf.

Verkehrsmaßnahmen während der Übung
Während der Übung kam es bis Samstag um 14:00 Uhr zu mehreren Straßensperren, darunter in Eberndorf, auf der Seebergstraße, der Packer Straße sowie bei der Draubrücke und dem Lilienbergtunnel. Diese Sperren gewährleisteten die Sicherheit der Einsatzkräfte und ermöglichten ein reibungsloses Arbeiten an den Übungsorten. Danke an die Bevölkerung für deren Verständnis.

Wasserrettung Klopein
Wir sind für Sie da!

Hier der Link zu den Fotos:
https://www.flickr.com/photos/149989122@N04/albums/72177720321829694

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