Fließwasser-Schulung in der Einsatzstelle Klopein

Am 26.08.2021 unterwiesen die Fließwasserreferentin der ÖWR Einsatzstelle Klopein, Monika Mokina und Christian Hafner, Retter und Einsatzkräfte im Schulungsraum der Einsatzstelle in der Fließwasser-Theorie.

Die theoretische Schulung in der Einsatzstelle

Der theoretische Teil umfasste:

  • Materialkunde
  • Gewässerkunde
  • Zeichen
  • Grundtechniken
  • Berge- und Rettungstechniken
  • Knotentechnik

Den praktischen Teil der Fließwasserübung hielten die Teilnehmer beim Fluss Gurk in Hörtendorf ab. Vor jedem Ausbildungs- bzw. Übungsbeginn ist eine umfangreiche Gefahrenerforschung durchzuführen. Dabei sind insbesondere Wetter- und Witterungssituationen, Pegelstände, Fließgeschwindigkeiten, Hindernisse und sonstige Gefahrenstellen zu berücksichtigen.

Passives und aktives Schwimmen im Fließgewässer

Das vorschriftsmäßige Abgehen übten die Teilnehmer ebenso, wie das passive Schwimmen im Fließgewässer und das aktive Schwimmen mittels Queren des Flusses. Dass Sicherheit an erster Stelle steht, erfuhren die Rettungsschwimmer, da sie aus Sicherheitsgründen einen Teil der Gurk nicht durchschwammen und vor diesem Bereich ausstiegen. Nach dem Abgehen dieses Teilstückes stiegen sie wieder ein und führten die Übung weiter durch.

Ein Teil der Übung wurde als Nachtübung durchgeführt. Die Aufgabe lautete, eine verletzte Person mittels selbst gebauter Tragemöglichkeit sicher vom Unfallort zum Rettungsfahrzeug zu transportieren.

Nur mit den zur Verfügung stehenden Mitteln wurde eine improsvisierte Trage erstellt

In der Nachbesprechung gingen die Referenten noch einmal die wichtigsten Punkte durch und sprachen mit den Teilnehmern über deren Erkenntnisse. Ein wichtiger Punkt beim Abschluss einer Übung ist stets das ordnungsgemäße Versorgen der Persönlichen Schutzausrüstung (PSA).